Unawatuna – Fort Galle
Nach drei Tagen im Dschungel im kulturellen Dreieck Sri Lankas, das von Erleben der Tierwelt, ob nun in unserem Baumhaus durch den Besuch von Affen auf unserer Terrasse, den vielfältigen Stimmen aus dem Dschungel oder der Begegnung von Elefantenherden im Eco-Hurulu Nationalpark und dem Besuch der kulturellen Highlights in Dambulla und Polunnaruwa bestimmt war, geht es nun endlich an den Strand. Unser erster Standort dort ist Unawatuna, ein früher ruhiges Fischerdorf nahe der Stadt Galle. Da sich Unawatuna mittlerweile in einen hotspot des Tourismus, überwiegend frequentiert von Touristen aus dem osteuropäischen Raum entwickelt hat, haben wir als Standort Dalawella Beach gewählt und dort das von einer deutsch-singhalesischen Familie betriebene Rathna-Guesthouse.

Und – das ist ein Volltreffer. Eine bessere Strandlage gibt es nicht. Unsere gewählte Beachcabana ist geschätzt 5 Meter von der brausenden Brandung an diesem Abschnitt des Strandes entfernt. Sie ist einfach, doch haben wir hier alles, was wir für entspannte Strandtage benötigen. Ein Platz direkt über der Brandung, liebe Gastgeber, die sehr um unser Wohl bemüht sind, tolles Essen und der Blick von unserem Balkon auf Schildkröten, die direkt unter uns am vorgelagerten Riff schwimmen und nicht zu vergessen, einschlafen mit Wellenrauschen, was hier oft eher wie Gebrüll anmutet, aber wir lieben es.




Dort verbringen wir schöne Tage am Strand, die leider immer wieder davon unterbrochen werden, wenn Touristen, die den Anweisungen der Gastgeber nicht folgen, in den Bereichen schwimmen, die sehr gefährlich sind. Fast jeden Tag müssen wir sehen, wie verzweifelte Unvernünftige von unseren Gastgebern mit ihren Surfboards gerettet werden müssen. Surfboards, da unser Guesthouse vorrangig Surfer beherbergt, die hier surfen, oder es von unseren Gastgebern lernen möchten.
Aber wir haben hier nicht nur faul mal Strand gelegen, sondern auch einen Tauchgang mit den seahorse divers unternommen zum Schiffswrack Tango, welches mit einer Länge von 60 Metern auf 25 Metern Tiefe lag. Ein sehr entspannter Tauchgang war das und wir fühlten uns an dieser Tauchbasis sehr gut aufgehoben.
Auch Kulturelles sollte nicht zu kurz kommen, deshalb besuchten wir das Fort Galle, das 1588 von Portugiesen gegründet und im 17. Jahrhundert von Niederländern massiv erweitert wurde. Dort kann man 3km entlang der Festungsmauern an 14 Bastionen wandern und das Galle Lighthouse bewundern. Beim Fort Galle handelt es sich um die älteste Kolonialstadt Südasiens.
















Nach einem uns wirklich schwer fallenden Abschied von der lieben Rathna Familie und ihrem Guesthouse zieht es uns weiter, nach Mirissa, einem weiteren Ort an der Südwestküste Sri Lankas. Bis bald in Mirissa.