Nicht nur in den Parks kann man Elefanten bewundern, nein, sie stehen auch an und auf den Straßen Sri Lankas, sie können sich ja frei bewegen und stellen dadurch auch durchaus eine Gefahr dar, nicht zuletzt für den Straßenverkehr.

So trafen wir auch mehrere Elefanten auf unserem Weg nach Polunnaruwa, der wichtigsten Stadt des kulturellen Dreiecks Sri Lankas. Gelegen in der Nord-Zentralprovinz ist Polunnaruwa eine antike Königsstadt, die beeindruckende Ruinen, wie den Gal Vihara, Rankot Vihara und königliche Palastbauten beherbergt. Diese Ruinen zeigen Gebäude und Tempel des 11.-13. Jahrhunderts.

Der „Zahntempel“ beherbergte auch einen Zahn Buddhas, bevor dieser nach Kandy in den dortigen Zahntempel verbracht wurde.

Nach diesem Ausflug in die reiche Kultur Sri Lankas verbrachten wir noch einen gemütlichen Nachmittag in unserem wunderbaren Baumhaus mit eigenem Infinitypool.

Am Tag unserer Abreise von Habarana hieß es um 4 Uhr morgens aufstehen, da uns Janantha um 4.30 Uhr abholte, um uns bei der Besteigung des Pidurangala Rock zu begleiten. Mit vielen anderen Touristen, die auch den Sonnenaufgang mit Blick auf den Sigiriya Rock (Löwenfelsen) erleben wollten, machten wir uns auf den Weg. Zuerst unzählige Stufen, das zweite Drittel über Geröllfelder, bevor es nach dem liegenden Bhudda, der in den Fels gehauen wurde, zum letzten Teil des Aufstiegs, den Kletterteil geht. Zwar hatte ich mich im Vorfeld schon informiert, es letztendlich dann selbst zu tun, ist noch mal ein Unterschied. Stellenweise musste man sich an einem Seil über Felsspalten ziehen, an Felsen hoch hangeln, zuletzt noch durch eine schmale Felsspalte aufwärts klettern. Dies wurde noch dadurch erschwert, dass es die Nacht zuvor regnete, so dass die Aufstiege und Felsplatten sehr rutschig waren. Aber wir wurden nach dem anstrengenden und nicht ganz ungefährlichen Aufstieg nach Sonnenaufgang mit einem atemberaubenden Blick auf den Löwenfelsen (Sigiriya) belohnt, als sich die Nebelschwaden immer wieder lichteten.

Heil und gesund, aber sehr erschöpft wieder unten angekommen, sind wir noch zu einem letzten Frühstück in unser Baumhaus nach Habarana gefahren, um dann um 10 Uhr zu unseren langen Fahrt an die Küste, unserem ersten Ort am Strand, Unawatuna aufzubrechen.

Bis bald aus Unawatuna.