Willkommen in Sri Lanka

Nicht zuletzt wegen des Wetters, es schneit bei uns ja schon seit Tagen, reisen wie diesmal am Abend vor Abflug am nächsten frühen Morgen nach Frankfurt. Übernachtet haben wir im Hotel direkt am Flughafen, zuvor aßen wir noch hervorragend beim Italiener um die Ecke.

Am nächsten Morgen starteten wir aufgrund des Wetters mit einiger Verspätung, so dass wir in Doha nur mit Shortcuts und Begleitung durch Flughafenpersonal unseren Anschlussflug nach Colombo erreichten, der schon auf uns letzte Passagiere wartete.

Nach einem weiteren angenehmen Flug mit gutem Service (Qatar Airways ist zu empfehlen) erreichten wir sogar noch vor der Zeit Colombo. Innerhalb einer halben Stunde durch die Immigration, Geld gewechselt und zwei SIM-Karten aktiviert, trafen wir auch schon Janantha, unseren Fahrer. Janantha haben wir über Facebook kennengelernt und er wird in den nächsten Tagen unser Fahrer sein.

Mit ihm ging es um halb drei Morgens los in Richtung Dambulla, unserem geplanten Zwischenstopp auf dem Weg zu unserem ersten Ziel, Habarana im kulturellen Dreieck, im Hochland Sri Lankas.

Frühmorgens, bevor noch die Sonne aufging, erreichten wir Dambulla und nutzten die Zeit, den riesigen Gemüsemarkt zu besuchen. Dort bringen die Farmer Sri Lankas all ihre angebauten Gemüse und Obst, um es dort direkt zu vermarkten.

Einer der kulturellen Höhepunkte Sri Lankas stellt der Felsentempel in Dambulla dar. In mehreren Höhlen im Felsen befinden sich jeweils Tempel mit unterschiedlichen Darstellungen und Skulpturen Buddhas. Sogar die Felsendecke ist über und über bemalt mit religiösen Motiven. Um zur Tempelanlage zu gelangen, muss man zuvor einige hundert Stufen erklimmen, was auch schon am frühen Morgen eine schweißtreibende Angelegenheit war. Den Rückweg legten wir durch einen Park zurück, in dem auch die große goldene Buddha Skulptur zu sehen war.

Das wir nun schon mehr als 24 Stunden auf den Beinen waren, machte sich nun doch die Müdigkeit bemerkbar und wir machten uns auf den Weg nach Habarana. Dort hatten wir im Mutu Village eine besondere Unterkunft gebucht, ein Baumhaus. Aber ein Baumhaus mit jeglichem Komfort, wie Pool, netten Angestellten, die sich um unser leibliches Wohl kümmerten. Mutu Village liegt mitten im Dschungel, nur einige Baumhäuser gruppieren sich um einen großen Pool und das Restaurant. So viele Tierstimmen, einfach richtig Dschungelfeeling.

So verbrachten wir den ersten Tag in Habarana im Baumhaus in Gesellschaft von Affen, die uns immer wieder auf unserem Balkon besuchten. Nach einer kurzen Stippvisite in Habarana, einem wunderbaren Abendessen, sind wir dann früh ins Bett. Weil, das nächste Highlight wartet schon Morgen auf uns. Eine Safari zu den Elefanten in den Hurulu Eco Nationalpark.

Heute holt uns der von Janantha vermittelte Jeepfahrer ab zu einer privaten Safari in den Hurulu Eco Park. Einer der drei Parks im Distrikt Sigiriya. Zwar ist der Minneriya Park größer und bekannter, aber da die Elefanten in dieser Gegend immer zwischen drei Parks hin und her wechseln, unser Fahrer der Meinung war, die Elefanten seien im kleinen Eco Park, wählten wir diesen aus. Und Recht hat er.

Und, was soll ich sagen, da lasse ich die Bilder sprechen. Mehr als 60 Elefanten haben wir gesichtet, allen Alters auch einige Kühe mit ihren Kälbern. Gut drei Stunden sind wir durch den Park gefahren und an jeder Ecke sahen wir kleine oder größere Gruppen Elefanten. Oft so nah, dass man die Hand nach ihnen ausstrecken konnte.

Wieder im Mutu Village angekommen, buchten wir direkt eine Ayurveda Spa Anwendung, die uns im örtlichen Ayurveda Health Center zuteil wurde. Eine perfekte Aromaöl-Massage, anschließend in die Wärmekabine und dann noch in die Dampfwanne. Danach waren wir rechtschaffen müde und haben uns nach einem weiteren leckeren Abendessen ins Baumhaus zurückgezogen und mit einem Lion-Bier den vielen Tieren im Dschungel gelauscht. Bis Morgen, dann geht es mit Janantha nach Polunnaruwa.